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2004: Kochfelder im Test

Die Stiftung Warentest hat Kochfelder verglichen: Nach Preis, Energiekosten und Schnelligkeit.

Kochfelder im Test

Die Stiftung Warentest hat Kochfelder verglichen: Nach Preis, Energiekosten und Schnelligkeit. Die klassische Kochplatte ist zwar in der Anschaffung am billigsten, jedoch Schlusslicht bei den Energiekosten und der Schnelligkeit.

(22. September 2004) - Warentest wollte es genau wissen. Und testete die vier gebräuchlichen Kochfelder: Elektrokochplatte, Gaskocher und Glaskeramik beheizt mit Infrarot, Induktion, Gas oder Halogen. Kochen mit Strom ist dreimal teurer als Kochen mit Gas. Denn Gas kostet je Kilowattstunde derzeit nur ein Viertel von Strom. In puncto Schnelligkeit ist der Gasherd fast gleich langsam wie die klassische Kochplatte.

Glaskeramik mit Induktion kocht am schnellsten und mit geringstem Energiebedarf. Die Keramikkochfelder sind teurer als Kochplatten oder Gasbrenner. Gaskeramik mit Induktion oder Infrarot kosten über tausend Euro. Günstiger ist Glaskeramik Halogen ab 260 Euro.

Kochen mit Erdgas spart Geld

Bericht aus 2004 zum Vergleich "Kochen auf einem Gasherd" und dem Kochen auf einem E-Herd

Kochen mit Erdgas spart Geld

(22. September 2004) Wer mit einem Gasherd statt mit Strom kocht, spart jährlich 50 Euro an Energiekosten. In zehn Jahren macht das schon 500 Euro aus. Auch die Stiftung Warentest stellt fest, dass Kochen auf einem Gasherd preiswerter ist als mit dem elektrischen Konkurrenten.

Frau beim Kochen am Herd

Kochen mit Erdgas spart Geld

Umso mehr gekocht wird, desto größer sind die Ersparnisse.Die Umweltverbände befürworten das Kochen mit dem Gasherd, weil dadurch auch die Umweltbelastungen und Energieverluste durch die Stromerzeugung vermindert werden. Kochen mit Erdgas verbraucht nur etwa die Hälfte der natürlichen Ressourcen im Vergleich zum Elektroherd. Es gibt mittlerweile auch Erdgas-Kochflächen mit Glaskeramik.

letzte Änderung: 05.07.2023