311 Erdgas Brennwerttechnik / Foto: Zukunft Erdgas e.V.

Archiv: Erdgas - Preise aus 2007

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Gaspreise steigen wieder - Erste Preiswelle ab Januar

Verbraucher müssen sich 2008 auf steigende Gaspreiseeinstellen. Eine Untersuchung von Verivox hat ergeben, dass dieJanuar-Gaspreise im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent gesunkensind.

Gaspreise steigen wieder - Erste Preiswelle ab Januar

(17. Dezember 2007) - Verbraucher müssen sich 2008 auf steigende Gaspreise einstellen. Eine Untersuchung von Verivox hat ergeben, dass die Januar-Gaspreise im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent gesunken sind. 250 lokale Versorger erhöhen jedoch zum Jahreswechsel die Gaspreise um durchschnittlich 5,8 Prozent. Steigende Ölpreise und die Ölpreisbindung werden für weiter steigende Preise sorgen.

Im Bundesdurchschnitt sind die Gaspreise in den letzten 12 Monaten um 3,4 Prozent günstiger geworden. Zahlte ein Ein-Familien-Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Anfang 2007 noch durchschnittlich 1.355 Euro für den günstigsten Tarif des Lokalversorgers, sinkt dieser Preis zum 1. Januar 2008 auf 1.308 Euro.

erücksichtig man alle Preisänderungen der vergangenen 12 Monate, haben 560 Versorger ihre Gaspreise effektiv gesenkt. 126 Versorger erhöhten die Preise und 52 Versorger haben keine Veränderung vorgenommen.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Ölpreise werden die Gasanbieter jedoch mit Hinweis auf die Ölpreisbindung nachziehen und die Preise deutlich anheben. Ein entsprechender Trend zeichnet sich bereits ab, denn zum Jahreswechsel erhöhen knapp 250 Gasversorger ihre Preise um durchschnittlich 5,8 Prozent oder 74 Euro.

(Quelle: Verivox)

Gewinnsteigerung 2007: über drei Milliarden Euro

Der Verein fordert eine Gaspreissenkung zum Jahresanfang 2008 um 0,7 Cent je Kilowattstunde bzw. zehn Prozent.

Gewinnsteigerung 2007: über drei Milliarden Euro

(16. November 2007) Der Bund der Energieverbraucher hat auf der Basis amtlicher Zahlen festgestellt, dass allein im Jahr 2007 die Gewinne der Gaswirtschaft bei den Haushaltskunden um über drei Milliarden Euro gestiegen sind. Der Verein fordert eine Gaspreissenkung zum Jahresanfang 2008 um 0, 7 Cent je Kilowattstunde bzw. zehn Prozent.

Die Gasimportpreise lagen 2007 um etwa 0,16 Ct/kWh unter den Importpreisen des Jahres 2006 (Quelle: BAFA). Demgegenüber sind die Gaspreise für Haushalte deutlich höher als im Vorjahr: sie stiegen von 6,14 Ct/kWh im Jahr 2006 auf 6,57 Ct/kWh im Jahr 2007 (Quelle: Bericht Monopolkommission Tz 522).

Dabei sind die Netzentgelte für Gas durch die Kürzung der Bundesnetzagentur um 0,15 Ct/kWh gesunken (Quelle Monopolkommission).

Eigentlich hätten die Gaspreise wegen des Produktivitätsfortschritts um 2,54 % (2. Referenzbericht Anreizregulierung, Bundesnetzagentur 26.1.2006, S. 31) bezogen auf die inländische Wertschöpfung von 2,74 Ct sinken müssen, das sind 0,07 Ct/kWh (2 Ct Gasimportpreis, 0,85 MWSt 0,55 Ct Erdgassteuer). Die Mehrwertsteuererhöhung begründet einen Preisanstieg von 0,15 Ct/kWh. Die kostensenkenden Faktoren summieren sich auf 0,16 + 0,15 + 0,07 = 0,38 Ct/kWh. Zieht man die höhere Mehrwertsteuer ab, hätten die Preise 2007 um 0,23 Ct/kWh sinken müssen. Tatsächlich sind sie um 0,43 Ct/kWh gestiegen.

Die Haushaltsgaspreise haben sich somit allein im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 0,66 Ct/kWh ohne jede Rechtfertigung erhöht. In der Summe über alle Haushaltskunden macht das 0,66 Ct x 487 Milliarden kWh = 3,2 Milliarden Euro.

Erdgasimporte im Juni

Der Bund der Energieverbraucher erwartet, dass die Gaspreisefür Haushaltskunden entsprechend abgesenkt werden.Zusätzlich müssten auch die geringeren Netzentgelte andie Verbraucher weitergegeben werden.

Erdgasimporte im Juni

(17. August 2007) Nach Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) lagen die deutschen Erdgasimporte im Juni 2007 mit 238.384 TJ um 0,3 % über der Menge vom Juni 2006. Der Grenzübergangspreis pro TJ Erdgas lag im Juni mit 5231,30 Euro bzw. 1,88 Cent pro kWh um 0,1% unter dem Preis im Mai 2007 und um 11,6% unter dem vom Juni 2006. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis stieg im zwölfmonatigen Zeitraum Juni 2006 bis Juni 2007 im Vergleich zur Referenzperiode um 7,2% auf 5798,33 Euro pro TJ.

Der Bund der Energieverbraucher erwartet, dass die Gaspreise für Haushaltskunden entsprechend abgesenkt werden. Zusätzlich müssten auch die geringeren Netzentgelte an die Verbraucher weitergegeben werden.

Neuer Gaspreisvergleich vom Bundeskartellamt

aktualisierter bundesweiter Gaspreisvergleich für Haushaltskunden

Neuer Gaspreisvergleich vom Bundeskartellamt

(5. Juni 2007) - Das Bundeskartellamt hat Ende Mai auf seiner Internetseite www.bundeskartellamt.de einen aktualisierten bundesweiten Gaspreisvergleich für Haushaltskunden zum Stichtag 9. März veröffentlicht.

Die Systematik des Vergleichs wurde gegenüber der im Januar veröffentlichten Erhebung nicht verändert. Das Bundeskartellamt weist deshalb in seinen Erläuterungen einschränkend darauf hin: "Die aufgelisteten Gaspreise lassen für sich genommen noch nicht Rückschlüsse auf die Missbräuchlichkeit oder Unbilligkeit der Preise zu."

Konzerne verteuern Erdgas

(31. Januar 2007) - Von den 740 deutschen Gasanbietern sind nur noch 343 Betriebe in rein kommunalem Besitz. Im Durchschnitt sind die Preise kommunaler Anbieter um 0,1 bis 0,2 Cent je Kilowattstunde billiger als konzerngebundene Anbieter. Das hat eine Untersuchung von Michael Houben in der Sendung plu-minus im WDR ergeben (Manuskript hierDownload Plusminus Konzerngas teurer).

Statistiken widerlegen das Märchen von der Ölpreisbindung der Gaspreise

Der Bund der Energieverbraucher hat die überhöhten Gaspreise kritisiert.

Statistiken widerlegen das Märchen von der Ölpreisbindung der Gaspreise

(20. Januar 2007) Der Bund der Energieverbraucher hat die überhöhten Gaspreise kritisiert. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass Gaspreisen für Haushalte keineswegs wie immer behauptet wird an die Ölpreise geknüpft sind. Vielmehr steigen die Gaspreise schneller als die Ölpreise. Das belegen die Statistiken des Statistischen Bundesamtes überdeutlich.

Download Grafik Gas- und HEL-Preisindex Deutschland (Stand 19.01.07)

Die Indexwerte des Statistischen Bundesamtes liegen zwischen dem Jahr 2000 und November 2006 im Durchschnitt für Heizöl bei 106 und für Erdgas bei 124 Indexpunkten, bezogen auf den Jahresdurchschnitt 2000 = 100%. Aber bereits in den Jahren vor 2000 waren die Gaspreise stets schneller als die Ölpreise gestiegen, so dass nach Schätzungen des Bundes der Energieverbraucher die Gaspreise derzeit um mindestens 25 Prozent zu hoch sind.

Der Verbraucherpreisindes für Heizöl HEL stand im November 2006 bei 135, während er für Gas bei 166 stand (Jahresdurchschnitt 2000 = 100%). Damit ist auf der Basis statistisch gesicherter Daten widerlegt, daß sich die Endverbraucherpreise für Gas und Heizöl im "Gleichschritt" bewegen. Die Grafik widerlegt das Märchen vom Gleichklang der Öl- und Gaspreise. .

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letzte Änderung: 19.03.2015